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Tingvall Trio (mehr)
Vaegen (Audiophile LP 180 g, Limitd Edition, handsigneirt)

Artikelnummer: SKL 9107H
Label: Skip Records (mehr)
Lieferstatus: verfügbar

Klang 1  Pressung 1

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Martin Tingvall - piano
Omar Rodriguez Calvo - double bass
Jürgen Spiegel - drums

"Vaegen", zu deutsch "Der Weg", erfüllt mit Bravour alle Erwartungen, die Fans des Tingvall Trios an das Erscheinen des neuen Albums geknüpft hatten. Dem Titel der Platte entsprechend gibt es hier Musik zu hören, die das Ergebnis vieler musikalischer Reisen ist. Dass die Musiker um Pianist Martin Tingvall bei ihren zahlreichen Tourneen einiges an musikalischen Eindrücken gesammelt haben, klingt deutlich an. Seien es die spanischen Anklänge in "Sevilla" oder das arabische Flair in "Sheijk Schröder". Dabei gibt es, Tingvall-typisch, nicht nur lyrische Melodien auf der einen und enorme ryhthmische Power auf der anderen Seite, sondern auch eine ausgesprochene Portion augenzwinkernden Humor. Das Trio tanzt wie immer zwischen den Welten von Jazz, Rock und Pop - und sie tun das mit wunderbarer Ironie und Leichtigkeit. Natürlich kommen die stillen poetischen Momente, für die Martin Tingvall ja ein (besser zwei) besonderes Händchen hat, hier nicht zu kurz, aber vor allem begeistern an diesem Album die mitreißenden, witzigen und enorm virtuosen Passagen!
Auch klanglich ist dieses Album außergewöhnlich gut, so kommen die feinen Pianoklänge wunderbar zur Geltung. Eine feine Scheibe zum Genießen und immer wieder hören!


Infos vom Vertrieb:
Das Tingvall Trio hat sich in den vergangenen zwei Jahren in die europäische Spitze junger Jazz Ensembles hineingespielt, die ohne Berührungsängste Jazz mit den Mitteln populärer Musik präsentieren und damit ein ganz neues Publikum für den Jazz gewinnen. Sind sie mit dem Debüt „Skagerrak“ 2006 der Hamburger Jazzszene entwachsen und gelang es ihnen mit dem Folgealbum „Norr“ 2007 in Deutschland nach den Sternen zu greifen, so war „Vattensaga“ 2009 der internationale Durchbruch. Nicht nur, dass das Ensemble dafür 2010 den ECHO JAZZ als „Bestes deutsches Jazzensemble“ erhielt, es folgten auch unzählige Auftritte von Madrid bis Moskau, Amsterdam bis Zürich oder sogar Dubai. Bei renommierten Festivals wie in Berlin, Stockholm oder Warschau begeisterten sie ebenso wie auf einer 14tätigen Tournee durch Spanien oder im Frühjahr 2011 in großen Konzerthäusern Südafrikas in Cape Town, Johannesburg und Pretoria.

Vielfach in ihrer überschäumenden Energie und Klarheit mit den legendären E.S.T verglichen, ist es vor allem das atemberaubende Ensemblespiel, bei dem Pianist Martin Tingvall, der weiterhin für alle Kompositionen des Trios verantwortlich zeichnet, „mit dem gut geölten Formel 1 Motor eines Ferrari“ in Form der nicht aufzuhaltenden Rhythmusgruppe mit dem Bassisten Omar Rodriguez Calvo und Schlagzeuger Jürgen Spiegel (so drückte es das südafrikanische Magazin Finance Week aus) immer wieder auf Achterbahnfahrten zwischen Poesie und Party geht. Melodien, die man sich in ihrer Schönheit erst einmal trauen muss, die aber entwaffnend authentisch daherkommen, wechseln mit eruptiven Energieausbrüchen, bei denen Jazz und Rock munter gemischt werden. Unverwechselbar dabei, dass sich TT anders als E.S.T. ausschließlich akustischer Mittel bedienen und somit ihren ganz eigenen Sound erschaffen. Die Musik des Tingvall Trio lässt augenblicklich Bilder entstehen, egal ob Nebel verhangene skandinavische Landschaften, tosende Meeresbrandungen oder augenzwinkernde Charakterstudien.

Das neue Album „Vägen“ (Der Weg) zeichnet die Eindrücke des Trios auf ihrem Weg der letzten Jahre nach. Der Opener „Sevilla“ beispielsweise hatte seine Geburtsstunde auf den ausgedehnten Spanien Tournee 2010, „Sheik Schröder“ könnte durchaus den Hintergrund für ein Kamelrennen abgeben und der Titelsong „Vägen“, in dem man den Sternenstaub förmlich schweben hört, bietet einfach den Raum für Reflexion und Innehalten über das, was war, ist und kommen könnte. Ebenso stark die Gefühle, die beispielsweise „Den Ensamme Mannen“, („Den einsamen Mann“ ) bewegen, entstanden übrigens nach der Lektüre eines Hakan Nesser Romans oder das hymnische „Efter Livet“ („Jenseits“), mit dem Martin Tingvall einen anderen Weg umschreibt, den ein jeder zu seiner Zeit gehen muss.

Aufgenommen wurde das Album wieder im italienischen Udine, wo der viel gepriesene, auch von ECM geschätzte Toningenieur Stefano Amerio im Artesuono-Studio das Trio bestmöglich in Szene gesetzt hat. In nur zweieinhalb Tagen ist dem Trio mit „Vägen“ eine famose Fortschreibung des prägnanten Gruppensounds gelungen, bei der das Trio im Studio noch nie so „live“ klang wie bei diesen Aufnahmen. Bei zwei Stücken hat Martin Tingvall auch erstmals in behutsamer Weise weitere Instrumente zum Trio - Klangbild ergänzt, in dem er Streicher- und Hörnerarrangements wie Farbtupfer einsetzt. Entstanden im Hamburger Studio von Wolf Kerschek, bieten die Titel „Par Vag“ (in einer Piano Solo Version mit Streichern) und „Efter Livet“ (vom Trio mit Streichern und Hörnern) möglicherweise einen Ausblick auf weitere Etappen des Weges.

Nach einer Italien Festival Tour im August und einigen daran anschließenden Terminen im Südlichen Afrika, wird die bereits im September beginnende „Vägen“ Tour das Trio im Herbst und Winter durch Deutschland und Europa führen und sicher für magische Momente in Jazzclubs und Konzertsälen sorgen (alle Tourdaten unter www.skiprecords.com ).

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