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Jeanne Carroll (mehr)
Bright Lights, Big City (Audiophile LP 180 g, rotes Vinyl)

Artikelnummer: DC 3107r
Label: da capo Records (mehr)
Lieferstatus: verfügbar

Klang 1  Pressung 1

35,00 € (Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Jeanne Carroll - Gesang
Wolfgang Bernreuther - Gitarre
Rudi Bayer - Bass
Tim Hickey - Gitarre

Aufgepasst ihr Fans audiophiler, analoger Sounds! Aufgepasst, ihr Blues-Fans! Aufgepasst, ihr Sammler exklusiver Sammler-LPs! Eine letzte streng limitierte Auflage dieser aussergewöhnlichen Vinyl-Edition kommt mit Punktlandung. Eine Kleinstauflage in leuchtend rotem 180 Gramm Virgin Vinyl. Immer wieder wurde die LP, die schon lange restlos vergriffen ist, von Analog-Enthusiasten nachgefragt. Auf eBay und discogs erzielt die Platte schon Höchstpreise. Auf CD sind die Aufnahmen übrigens erst gar nicht erhältlich. Dabei erscheint hier zuvor unveröffentlichtes Material einer der Kreatorinnen des zeitlosen Blues.

Voll analoge Aufnahme und perfektes Mastering bringen unerhört edle Klänge in den Hör-Raum. Dickes Karton-Klapp-Cover mit tollen Fotos und bedruckter, hochwertiger Karton-Innenhülle in Hochglanz-Cellophanierung strahlt auch optisch Würde aus. Selbstredend, dass die spezielle Innenhülle antistatisch ist. Die Musik geht direkt unter die Haut, trifft voll in Herz und Seele. Und noch eins ist uns wichtig: das Prädikat "Made In Germany" mit den höchsten Qualitätsanforderungen und Hochgenuss-Garantien aus dem Hause Pallas.
Schon der Opener, Titeltrack "Bright Lights, Big City" zeigt, wo der musikalische Hammer hängt. In bester, authentischer Jimmy-Reed-Tradition schiebt Wolfgang Bernreuther mit seiner Akustik-Gitarre wie ein Mississippi-Dampfer durch den Klassiker. Tim Hickey aus Chicago legt darüber herrlich jazzig angehauchte Blues-Licks mit seiner halbakustischen Gibson-E-Gitarre. Bernreuther steuert noch ein erdiges Slide-Gitarren-Solo mit seiner Höfner Club 50 bei. Rudi Bayer am Kontrabass ist der Mann der tiefen Töne, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Herrlich, wie dieses Können aus den Stereoboxen schnurrt. Und dann diese Stimme. Diese Ausdrucks- und Strahlkraft, diese Tiefe und diese unnachahmliche Wärme, geboren aus leidenschaftlicher Emotion, gehen ungefiltert auch ins Gemütszentrum des Hörers. "The Blues heals the blues", sagte einst Willie Dixon. Wie wahr! "Good Morning Blues" und das countryeske "Make Me A Pallet On The Floor" sind weitere Höhepunkte der A-Seite. Die vier Songs wurden im Jahr 2000 aufgenommen und ergänzen die in streng limitierter Only-Vinyl-Edition erschienene und schon lange ausverkaufte "Wild Women Don't Have No Blues".
Die Songs auf Seite B wurde 1992 im Regensburger C2 Tonstudio aufgenommen. "I Had A Good Friend" ist eine Komposition von Jeanne Carroll. In diesem Lied betrauert Carroll den verstorbenen Blues-Pianisten und Sänger Champion Jack Dupree. Die Melancholie und Gefühlsintensität schwingt in jedem einzelnen Ton mit. Bassist Klaus Schudy spielt ein wunderschönes Bass-Solo und lässt die Melodiebögen in ferne Klangwelten schweben. Bernreuther lässt aus seiner Gibson Les Paul herrliche Blue Notes perlen. Schon Anfang der neunziger Jahre hat er einen soliden Grundstein dafür gelegt, dass er heute, 26 Jahre später, zu einem der anerkanntesten deutschen Blues-Gitarristen zählt. Der Kulturpreisträger der Stadt Neumarkt/OPf. wurde übrigens heuer zum Künstler des Monats September 2018 vom Forum Kultur der europäischen Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet. Dann folgt der Sonny Boy Williamson-Klassiker "Help Me", der so herrlich groovt und einen nicht mehr ruhig sitzen lässt. Die Modulationsfähigkeit der Stimme Carrolls erscheint grenzenlos. Und dann singt Carroll die Ballade "I Wonder Why", eine Komposition von Bernreuther. Die Ausdruckskraft ihrer Gesangs-Töne ist gigantisch, man kann sie nicht beschreiben, man muss sie erhören. Abgerundet wird die B-Seite durch die beiden Carroll Originals "Blues Breakdown" und "Boogie Bound". Die beiden Tracks lassen an musikalischer Spannung nichts zu wünschen übrig und das bei minimaler Instrumentierung. Oder vielleicht gerade deshalb?
Wolfgang Feder, der Sound-Guru aus Köln, hat wieder seine höchsten Qualitäts-Spuren beim Remastering hinterlassen. Warm, druckvoll, nachhaltig, räumlich und satt ist der Klang. Schließt man die Augen, meint man, die Band sitzt im Halbkreis vor einem im heimischen Wohnzimmer. Werner Meyer hat ganz in der Tradition des Visual-Art-Designs ein einzigartiges Cover gezaubert. Seine eindrucksvollen, ausdrucksstarken Fotos aus den USA erzählen die Drehbuch Story der "Bright Lights, Big City". Das Innersleeve zieren Live-Fotos von Carroll und Bernreuther. Von zwei beseelten Musikern, die an der gigantischen Blues-Geschichte ein weiteres, wichtiges Kapitel mitgeschrieben haben. Diese Platte gehört auf jeden Gabentisch und definitiv in jedes Plattenregal. Ein doppeltes Must Have!

Gepresst bei Pallas in Deutschland auf 180g-schwerem Vinyl passend zum Cover in herrlichem, kräftigen rot. Mastering durch Wolfgang Feder von den Original-Analogbändern. Die LP selbst steckt in antistatischen Innenhüllen, diese stecken in extra-schweren, bedruckten Innencovern. Das Klappcover wurde aus extra-dickem Kartoon gefertigt. Damit die Farben des Covers besser zur Geltung kommen, wurde das Aussencover zusätzlich glanzcellophaniert.
Limitiert auf 200 Stück.


Zur Person:

Jeanne Carroll wurde am 15. Januar 1931 in Ruleville/Mississippi geboren. Schon als Kind sang sie gemeinsam mit Willie Dixon Gospels in der Kirche. Jahrzehnte später nimmt sie mit ihm ein Blues Album auf. Jeanne Carroll trat in den Bands von Duke Ellington, Count Basie und Lil Armstrong (Ehefrau von Louis Armsttong) auf. Sie trat aber auch mit Blues-Größen wie Muddy Waters, Buddy Guy oder Louisiana Red auf. Hervorragende Blues-Alben nimmt sie mit Blind John Davis oder Little Brother Montgomery auf. In den 60er Jahren tourt sie mit den Franz Jackson All Stars zur Truppenbetreuung amerikanischer Soldaten. Mit ihm nimmt sie die Alben "Let's Have A Party" und "Penny Pinchin' Blues" auf.
1972 erhält sie von der Chicago Tribune den Titel Jazz- and Blues-Singer Of The Century verliehen. Diese Ehrung hat außer ihr nur noch Ella Fitzgerald erhalten, was den Stellungswert von Jeanne Carroll eindrucksvoll unterstreicht.
In den achtziger Jahren siedelt sie nach Europa über und arbeitet dort mit deutschen Jazz- und Blues-Künstlern zusammen. Mit dem Blues-Gitarristen Wolfgang Bernreuther nimmt sie 1992 das vielbeachtete Album "My Style Is Different" auf, das auf dem renommierten Label von Lippmann und Rau L+R Records erscheint. Am 9. August 2011 stirbt Jeanne Carroll im belgischen Aalst, zwei Tage nachdem sie während eines Konzertes, das sie zusammen mit ihrer Tochter Karen Carroll gegeben hatte, auf der Bühne zusammengebrochen war.


Titel:

Seite 1:
Bright Light Big City
Make Me Down
Trouble In Mind
Good Morning Blues

Seite 2:
I Had A Good Friend
Help Me
I Wonder Why
Blues Breakdown
Boogie Bound

LP Hülle:

LP Option:



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