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Jacintha (mehr)
Here's To Ben (Audiophile LP 2 LP, 45 rpm, One-Step-Pressung)

Artikelnummer: GRV 1001-45
Label: Groove Note (mehr)
Lieferstatus: verfügbar

Klang 1  Pressung 1

119,00 € (Preis inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Die ersten 500 Stück sind gepresst und waren schon bei Erscheinen ausverkauft. Die zweite Charge wird komplett neu gemastert und mit 500 Stück gepresst. Die LP wird voraussichtlich Ende Februar gepresst.

Jacintha - vocals
Teddy Edwards - tenor sax.
Kei Akagi - piano
Darek Oles - bass
Larance Marable - drums.

Aufnahmen 17. und 18. März 1998 in den OceanWay Recording Studios in Los Angeles, Hollywood, USA, auf eine 2 Spur-ATR-100 Bandmaschine.

Mit „Heres To Ben“ findet eine Platte den Weg zurück in unser Sortiment, die zuerst im Jahr 1998 für einigen Wirbel in der audiophilen Welt sorgte. Es war das Jazz-Debüt der singapurischen Sängerin Jacintha Abisheganaden, oder kurz: Jacintha. Ihre seither erschienenen Alben verzauberten ihre stetig wachsende weltweite Fan-Gemeinde, aber 1998 war die damals 41jährige eigentlich noch ein Geheimtipp. Als Schauspielerin und Musical-Darstellerin war sie nicht nur in ihrer Heimat sondern auch in den USA durchaus gefragt, aber als Jazz-Sängerin hatte sie niemand so recht auf dem Schirm. Doch Jacintha kam aus einer musikalischen Familie, war mit dem Jazz aufgewachsen; und so war „Heres To Ben“ ein Herzenswunsch, den sie sich selbst erfüllte.
Der Titel verrät es schon: Diese Platte ist dem großen Ben Webster gewidmet. Der „sanfte Riese“ des Tenor-Saxofons war besonders berühmt für seine unnachahmliche Balladen-Interpretationen, und so ist auch „Heres To Ben“ eine reine Balladen-Platte. So ein Unterfangen ist grundsätzlich riskant, und für Vokalisten besonders, den Balladen gehen konditionell an die Substanz; in einer zeitlich eng gestrickten Studio-Session kann das schon mal schief gehen, besonders wenn, wie hier, alles „direct to 2-track“, also direkt aufs Band, aufgenommen wird, ohne Schnitte und Nachbearbeitungen. Aber Jacintha und ihre Band meistern die Herausforderung perfekt, und das Ergebnis klingt mühelos und erfreulich abwechlungsreich. Songs und Standards des Great American Songbook, allesamt stark assoziiert mit Ben Webster und seiner Ära, kommen hier zu Gehör, und obschon der Ton der Platte stets sanft und zurückhaltend im langsamen Tempo schwelgt, gibt es stilistisch eine große Bandbreite zu hören: „Georgia On My Mind“ gleitet lässig langsam dahin, „Our Love Is Here To Stay“ überrascht mit einem entspannt swingenden Double-Time-Zwischenteil, „Danny Boy“ glänzt mit einem getragenen freien A capella-Intro, „The Look Of Love“ kommt als verführerische Latin-Nummer daher, und vielerlei Facetten mehr warten noch auf den geneigten Hörer.
Jacinthas Begleiter im Ocean Way Studio, Hollywood, wissen, wie der Jazz-Hase läuft: Saxofonist Teddy Edwards - der erfreulicherweise nicht den Fehler macht, Ben Webster imitieren zu wollen, sondern seinen ganz eigenen Weg findet, sich mit Jacintha perfekt zu ergänzen - stand schon mit Billie Holiday auf der Bühne; Pianist Kei Akagi spielte mit Miles Davis; Drummer Larance Marable wurde als Teil von Charlie Hadens Quartet West bekannt; und Bassist Darek Oles stand schon mit Lee Konitz im Studio. Doch im Zentrum steht ohne Zweifel die sanfte und doch ausdrucksstarke Stimme von Jacintha. Enorm „laid back“ setzt sie die Töne wie Schaumkronen auf die Wellen der Harmonien, und beweist sich als einnehmende Geschichtenerzählerin: Nostalgie, Schmerz, Freude, Liebe, das lachende und das weinende Auge sind spürbar in den Liedern, die sie hier zu neuem Leben erweckt.
War schon die ursprüngliche Aufnahme dank des rein analogen Direct to 2-track-Verfahrens und der hochwertigen Vintage-Mikrofone (ein originales Neumann M-49 Röhrenmikrofon lässt Jacinthas Stimme unglaublich warm und präsent klingen) ein audiophiler Hochgenuss, so gibt es nun eine nochmalige Steigerung: Bernie Grundman masterte das Album neu von den Originalbändern, und dann wurde es mit 45 rpm im hochwertigen One-Step-Verfahren bei RTI gepresst. Durch das Einsparen von zwei der üblichen drei Galvanik-Schritte im Pressverfahren klingt die LP um ein vielfaches störärmer und detailreicher - man kann sich an dieser Ausgabe gar nicht satt hören! Allerdings können von einem Pressstempel immer nur 500 LPs in diesem Verfahren abgezogen werden, danach ist ein neuer Stempel nötig - daher ist die Neuauflage von „Heres To Ben“ weltweit auf 1500 Exemplare limitiert. Da heißt es: zugreifen!

Neu gemastert durch Bernie Grundman vom 2-Spur-Analog-Masterband.
Gepresst bei RTI im aufwändigen One-Step-Verfahren.
Limitiert und nummeriert auf 1500 Stück.


Titel:

1. Georgia on my Mind
2. Our Love is Here to Stay
3. Tenderly
4. Somewhere Over the Rainbow,
5. How Long Has this Been Going On?,
6. Stardust
7. In the Wee Small Hours of the Morning
8. Pennies From Heaven
9. Danny Boy
10. The Look of Love

LP Hülle:

LP Option:



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